Lacrimosa: Alleine zu zweit (1999)

Alleine zu zweit

Am Ende der Wahrheit,
Am Ende des Lichts,
Am Ende der Liebe,
Am Ende... da stehst Du...
(Im Herzen wird es leerer - ein Teil geht nun von mir)
Nichts hat überlebt...
Wir haben schweigend uns schon lange getrennt,
Und mit jedem Tag "wir"
Wuchs die Lüge unserer Liebe,
Und je weiter wir den Weg zusammen gingen,
Desto weiter haben wir uns voneinander entfernt.

Einsam - gemeinsam...
Wir haben verlernt uns neu zu suchen.
Die Gewohnheit vernebelt,
Die Trägheit erstickt,
Der Hochmut macht trunken
Und die Nähe treibt zur Flucht.

Tanz, mein Leben, tanz!
Tanz mit mir,
Tanz mit mir noch einmal
In den puren Rausch der nackten Liebe.

Und wenn ich sie/ihn so sehe,
Wenn ich sie/ihn erlebe,
Wenn ich uns betrachte,
Etwas hat überlebt...
Und wenn ich Kraft und Hoffnung fände,
Wenn ich selbst noch den Glauben an uns hätte,
Wenn ich sie/ihn erreichen könnte...
Sie/ihn noch einmal für mich hätte...
Wenn die Basis - unser Fundament...
Wenn wir uns noch einmal neu entdecken würden,
Wenn sie/er nur wollte...
Ich will!!!


Meine Welt

Wer weiß schon,
Was ich denke, was ich fühle, wer ich bin?
Wer weiß schon,
Wie ich lebe, wen ich liebe, was ich bin?
Wer spricht, wer sagt, ich lüge,
Was ich denke, was ich fühle?
Wer lebt mit meiner Seele?
Bin ich es oder du?

Ich gab dir Träume, gab dir Liebe,
Nahm dich mit in meine Welt.
Doch diese Stimmen und Gedanken
Waren nicht von meiner Welt.

Umsorgt von meiner Seele
Und versteckt in meinem Geist,
All' mein Tun, wie auch mein Dasein,
Galt für mich und nicht für dich.
Du kannst lesen und kannst hören,
Du kannst reden pausenlos...
Doch die Wahrheit meiner Seele,
Die kannst du doch nie verstehen.

Ich gab dir Träume, gab dir Liebe,
Nahm dich mit in meine Welt.
Doch diese Stimmen und Gedanken
Waren nicht von meiner Welt.
So öffne selbst du nur die Türen,
Frei von Dogmen und von Lügen...
In meinem Herzen fällst du nieder
Und beginnst mich zu verstehen.

Im Herzen und im Leben,
Das Bequeme, laß dich gehen...
Bist du müde, dich zu sehen,
Dich zu fühlen, du zu sein?
Doch wer spricht und sagt "die Wahrheit"?
Was ist Wahrheit und für wen?
Sieht doch jeder seine Wahrheit,
Als Bestandteil seiner Welt.

Du nahmst die Träume, nahmst die Liebe,
Und kamst mit in meine Welt.
Doch diese Stimmen und Gedanken
Waren nicht von meiner Welt.
So öffne du nun selbst die Türen,
Frei von Dogmen und von Lügen...
In meinem Herzen fällst du nieder
Und beginnst mich zu verstehen.

Ich gab dir Träume, gab dir Liebe,
Nahm dich mit in meine Welt.
Doch diese Stimmen und Gedanken
Waren nicht von meiner Welt.
So öffne selbst du nun die Türen,
Frei von Dogmen und von Lügen...
In meinem Herzen fällst du nieder
Und beginnst mich zu verstehen.


Copycat

Come a little bit closer
And hear, what I've got to say:
Burning words of anger,
Of hate and desperation.

What if I break the silence?
What if I do forgive the past?


I know it might sound funny
To tell you what I felt.
I mean I really loved you.
It's a shame - my fault - I know.
But why? But why?
Why are you so stupid?

Fuck you and your killing lies!
I hate your pissing attitude!
Why did you have to go so low?
Trueler! Copycat!

What if I break the silence?
What if I do forgive the past?


Sucking like a vampire
The blood of all your friends.
But sorry, my blood was poisoned -
Now burn in hell!

I know:
You killed the love!
You killed the trust!
Now die! Sucker! Sucker! Die!

What if I break the silence?
What if I do forgive the past?