Lacrimosa: Durch Nacht und Flut (2002)

Durch Nacht und Flut

Herz im Licht,
Untragbar in Gestalt...
Ich bin dein Schatten,
Du verbrennst mich nicht.
Herz im Geist...
Das Leben neu versucht,
Benutzt und abgelegt...
Herz aus Stein...

Wach auf, ich suche dich!
Brich weit, mein Herz, ich löse dich!
Hoch aus, du Licht,
Entflamme mich!
Zu dir - ich weiß, ich finde dich...
Durch Nacht und Flut ich spüre dich...
Ich hör' dich rufen, lese deine Spur...
Ich weiß, ich finde dich...
Doch find' ich wirklich, was ich suche?

Und wenn es dich berührt,
Im Beisein dich verführt,
Folgst du den Händen,
Die zum Tragen dich erheben...
Und in den Händen,
In diesen Armen
Beendest du der Füße Lauf...
Und deine Spur versiegt jetzt und hier...

Wach auf, ich suche dich!
Brich weit, mein Herz, ich löse dich!
Hoch aus, du Licht,
Entflamme mich!
Zu dir - ich weiß, ich finde dich...
Durch Nacht und Flut ich spüre dich...
Ich hör' dich rufen, lese deine Spur...
Ich weiß, ich finde dich...
Doch find' ich wirklich, was ich suche?

Die Suche endet jetzt und hier,
Gestein, kalt und naß,
Granit in deiner Brust.
Der Stein, der dich zerdrückt,
Der Fels, der dich umgibt,
Aus dem gehauen du doch bist.


Wach auf, ich suche dich!
Brich weit, mein Herz, ich löse dich!
Hoch aus, du Licht,
Entflamme mich!
Zu dir - ich weiß, ich finde dich...
Durch Nacht und Flut ich spüre dich...
Ich hör' dich rufen, lese deine Spur...
Ich weiß, ich finde dich...
Doch find' ich wirklich, was ich suche?

Was ich suche durch Nacht und Flut?..


Und du fällst

Und ich erhebe diese Feder,
Und fühle schreibend meine Worte...
Und ich danke und ich höre,
Und ertrinke ganz in dir...

Und die Lügen deiner Augen,
Und du lachst und so sie fallen...
Und als Meister im Gespräch,
Sind deine Worte feucht und leer...

Und deine Stimme weder Licht,
Noch trägt sie Hoffnung oder Wahrheit...
Nur die Brücke und der Mittler
Für die Blindheit dieser Welt...


So bist alleine du in mir,
Und ich alleine ganz in dir.
Und alle denken und verlieren
Ihren Geist in dieser Welt.

Blind verloren - abgestorben,
So verirrt, verwirrt und klar,
Glaubst du Leben zu begreifen,
Unbeirrt, verständlich schwer...
Doch tief und echt, doch eher leer...


Und als Diener dieser Welt,
Folgst du der Lüge grellem Licht,
Und die Farben wahrer Liebe
Fühlst du, siehst und kennst du nicht.

Aufgepeitscht in dunkler Nacht,
Allein im Regen wachst du auf...
Die Seele brennt, dein Herz erlischt,
Und du verstehst noch immer nicht...


So reagiert und irrt der Geist
Im Labyrinth der Sicherheit.
Wo die Suche in sich selbst?
Wo beginnt die Ehrlichkeit?

So reagiert und irrt der Geist
Im Labyrinth der Sicherheit.
Wo die Suche in sich selbst?
Wo beginnt die Ehrlichkeit?


Ich bin der brennende Komet

Umringt,
Nicht halb so schön,
Wie der Mensch auf der Kugel,
Am äußersten befestigt,
So will ich ruhen,
Will meine Augen schließen
Und nicht mehr ausgeliefert sein.

Wenn ich träume,
Schweigend will ich warten,
Hab' alles dies schon jetzt erwähnt,
Den Born des Haßes schon erweckt
Durch meine Stimme - meine Worte...
Und so lange ich verharre,
Solange steht die Erde still,
Der Dunkelheit machtlos ergeben,
Solange schweigt mein Universum.

Ich bin der brennende Komet,
Der auf die Erde stürzt,
Der sich blutend seine Opfer sucht.
Ich bin der lachende Prophet,
Der eine Maske trägt
Und dahinter seine Tränen zählt.

Wenn böse Zungen sich verknoten
Und die Dummheit wieder zirkuliert,
Siegt in jedem schwachen Herz die Intoleranz,
Ein Angriff als Verteidigung,
Und die Schlacht beginnt!

Ich - Mensch - betrete diese Erde,
Eine Kugel, auf dieser
Steht ein jeder auf der Spitze.
Vereinigung heißt gleiches Recht für Gleiche.
Die Diskrepanz zwischen Wort und Tat.
Kein fremdes Herz hab' ich mehr berührt,
Kein fremdes Lächeln hab' ich mir erhofft...
Und zuletzt bleibt nur die Frage - Neubeginn?

Ich bin der brennende Komet,
Der auf die Erde stürzt,
Der sich blutend seine Opfer sucht.
Ich bin der lachende Prophet,
Der eine Maske trägt
Und dahinter seine Tränen zählt.
Ich bin der brennende Komet...
Ich bin der stumme Clown...
Ich bin die Träne und das lachende Gesicht...


Not Every Pain Hurts

When you have the will,
You learn to forgive and to forget.
You have to collect the broken pieces and,
Humble-hearted, stand up from the place you hide.
If I wouldn't know to miss anything,
It couldn't hurt me no more.
Mistakes tought to build life
From the ashes, that fell down to ground.

Without any pain it wouldn't be the same:
Experiences made me strong...

Not every pain hurts deep inside,
When you learn to devide.
Don't fear the danger,
Follow your heart to the light,
Live your dream and breath!

When you listen to yourself,
Don't always expect to find understanding.
It takes time...
You may lose your faith but don't be afraid
To find the solution.
That heavy wasn't my load, that I wouldn't also try
To carry yours...
My burning heart - unbearable!
My optimistic mind - collapsed!

Without any pain it wouldn't be the same:
Experiences made me strong...

Not every pain hurts deep inside,
When you learn to devide.
Don't fear the danger,
Follow your heart to the light,
Live your dream and breath!